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13. Fahrt in’s Blaue 2016 – Ein Reisebericht

Am Mittwoch, dem 27.7.2016 war es wieder soweit. Um 5.30 Uhr war Treffen von 13 Ladies unseres Golfclubs bei Firma Tautz auf dem Firmengelände – so früh wie noch nie!

Aber alle waren pünktlich und unser Busfahrer Thomas, der uns zum 10ten mal fährt, durfte wieder 13 Bags, 13 Koffer und 13 Trolleys im Hänger verstauen.

Punkt 6.00 Uhr ging die Fahrt los ins Ungewisse. Das Wetter konnte sich nicht so richtig entscheiden- aber Angela sagte: wenn Engel reisen und so waren wir voller Hoffnung auf schönes Wetter.

Bald war klar, dass die Reise Richtung Norden geht und die Spannung wuchs. In der Lüneburger Heide kamen wir dann im GC Tietlingen an und los ging der erste Golftag.  Der Golfcourse ist sehr schön gelegen, ein waldiger Platz und des Öfteren hörte man Bälle an die Bäume schlagen. Der Ballverlust war dann auch entsprechend hoch und so richtig gut hatte wohl keine von uns gespielt. Trotzdem war es eine schöne Golfrunde- das schlechte Spiel war wohl dem frühen Aufstehen geschuldet.

Nach dem Spiel saßen wir dann noch nett beisammen, ein kühles Getränk (Hausmarke Aperol gespritzt), eine Kleinigkeit zum Essen und erste nette Gespräche. Unser Fahrer Thomas hatte sich während unseres Spiels mit seinen Eltern am Clubhaus getroffen und konnte uns schon die Speisekarte aus dem Kopf erzählen. Auch erzählte er uns, dass das Grab von Herrman Löhns, dem Dichter, ganz in der Nähe in Walsrode liegt. H. Löhns war der Poet der Lüneburger Heide und starb im 1. Weltkrieg.

Nun ging die Fahrt weiter, aber nur noch ca. 70 km Richtung Lüneburg. Unser Ziel war das Castella Golfresort Adendorf, ein wunderschönes Anwesen mit Innen- und Außenpool.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten und uns frisch und schick gemacht hatten, trafen wir uns um 19.00 Uhr zum Abendessen.

Es gab ein tolles Menü. Danach mussten wir natürlich einen Absacker an der schönen Hotelbar nehmen und so beschlossen wir unseren ersten Ausflugstag.

Am nächsten Morgen hatten wir viel Zeit, da wir erst ab 12.00 Uhr Abschlagszeiten hatten. So gingen einige von uns schwimmen oder im Anwesen spazieren. Der Gang vom Hotel zum Clubhaus erwies sich dann als sehr weit (2,6 km) und wir waren froh, rechtzeitig losgegangen zu sein.

Das Hotel war ausgebucht, wie auch der Golfplatz.

Der Platz erwies sich als sehr schön und fair und wir hatten dann auch bessere Ergebnisse, was man so hörte. Aber auch hier fielen die Ballverluste hoch aus. Wasser war im Spiel!!

Negativ fiel auf, dass die Cartfahrer nicht über das Fairway fahren durften und auch vom Marschall entsprechend unnett gemaßregelt wurden. Dadurch entstand bei Elvira und Rita etwas Frust, was wir alle nachvollziehen konnten. Trotzdem war es ein toller Tag mit tollem Wetter und bei einem Aperol Spritz war wieder alles gut.

Zeit hatten wir nicht viel, da wir schnell unser Abendessen einnehmen mussten, denn anschließend fuhr uns unser Thomas nach Lüneburg, wo wir mit dem Nachtwächter eine überaus interessante Stadtführung hatten. 1,5 Stunden erzählte er uns beim Durchlaufen der Altstadt auf lustige und witzige Weise die Geschichte der Stadt und es wurde nie langweilig.

Danach fuhr uns Thomas zurück zum Hotel und zeigte uns unterwegs noch Europas größtes Schiffshebewerk. So etwas hatten wir alle noch nie gesehen. Das Schiffshebewerk Lüneburg gehört zur nördlichen der beiden Kanalstufen der Bundeswasserstraße Elbe-Seitenkanal. Der Elbe-Seitenkanal verbindet die Elbe bei Artlenburg mit dem Mittellandkanal. 1974 als weltgrößtes 9 km südlich der Elbe gebaut.

Es ist durch mehrere Promenaden gut zu besichtigen und wir erlebten den Senkvorgang über 38 m eines Lastschiffes und staunten nicht schlecht- gigantisch.

Zurück im Hotel nahmen wir natürlich noch einen Absacker, aber nur kurz, denn am kommenden Morgen hatten wir schon ab 10.00 Uhr Abschlagzeiten. Wieder hatten wir super Wetter und es machte einfach nur Spaß, den schönen Platz zu spielen. (außer den Cartfahrern).!

Nach dem Spiel trafen wir uns alle noch auf der Clubterrasse und Aperol und Weinchen flossen etwas mehr- auch Kleinigkeiten zu Essen, denn  abends gab es wieder Menü.

Leider ging die Zeit zu schnell vorbei und am Samstag war Treffpunkt 8.30 Uhr am Bus zur Abfahrt.  Nach 3 Stunden Fahrt erreichten wir unser letztes Golfziel- der Golf- und Country Club Einbeck, Nähe Göttingen.

Zur Abschlagszeit fing es an zu regnen, aber schon nach 2 Löchern Spiel hörte es auf und es wurde ein sonniger heißer Tag.

Dieser Platz war etwas unschlüssig gestaltet und teilweise unübersichtlich. Wenig Hinweisschilder zum nächsten Abschlag , an den Damenabschlägen keine Bahnbeschreibungen, keine Papierkörbe und keine Ballwäscher. Da muss noch Einiges passieren, damit dieser Platz richtig gefällt. Ich würde ihn nicht noch einmal spielen, obwohl ich ihn gut gespielt habe- er ist sehr leicht geratet, dementsprechend leicht zu spielen.

Trotzdem- ein schöner Golftag ging auch hier zu Ende und nach einem Drink und Essen, was alles sehr lecker war, ging es Richtung Heimat.

Um 19.00 Uhr waren wir wieder in Eisenach und alle waren glücklich über die 13. Fahrt ins Blaue.

Einige haben sich gleich bei Angela für das kommende Jahr angemeldet.

Unsere Frischlinge Manu und Elvira haben sich toll integriert und nach der „Frischlingsrunde“ wurden sie liebevoll aufgenommen. Aber nicht nur deshalb!

Großen Dank wieder an Angie. Alles war wieder top organisiert, perfekt ausgesucht und das „Rundumwohlfühlpaket“ wieder gelungen.

Danke, danke , danke!!!

 

Und hier noch unser Ohrwurmsong:

Zwei kleine Krabben,

die wollten auch Badeschlappen

und ganz am Ende vom Strand

stand ein riesiger Badeschlappenstand!

Sie gaben all ihr Taschengeld her

Und alle riefen: Hey zeig doch mal her.

Fischflossen Flipflops

Sie trugen Fischflossen Flipflops usw.

 

Barbara Lindig 1. August 2016

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